Wann beginnt ein Raum mehr zu sein als Alltag?
Manchmal genügt eine Frage.
Eine Einladung.
Ein Perspektivwechsel.
Etwas verschiebt sich.
Menschen kommen miteinander ins Gespräch.
Aufmerksamkeit entsteht.
Etwas wird gegenwärtig.
Oft sind diese Momente ganz schlicht.
Und vielleicht liegt gerade darin ihr Zauber.
Sie gehören keiner besonderen Welt an.
Sie warten mitten im Alltag.
Salon Solaire eröffnet Räume für solche Momente.
Mich interessiert,
wie durch Fragen, Situationen, Bilder und künstlerische Impulse neue Wahrnehmung möglich wird.
Wie Menschen einander begegnen.
Wie Aufmerksamkeit entsteht.
Wie aus Anwesenheit Gegenwart werden kann.
Mal entsteht daraus eine Performance.
Mal ein Vortrag.
Mal eine Ausstellung.
Mal eine soziale Versuchsanordnung.
Mal etwas, das sich keiner Form ganz zuordnen lässt.
Salon Solaire ist kein fester Ort.
Er entsteht dort, wo Menschen einander wahrnehmen.
Vielleicht geht es immer wieder um dieselbe Bewegung:
Der Wirklichkeit
eine poetische Gestalt
zu verleihen.
