Seit meiner Jugend beschäftigen mich die großen Fragen des Menschseins.

Was macht einen Menschen aus?
Wie wird ein Lebensweg verständlich?
Was zeigt sich in Krisen, Übergängen und wiederkehrenden Mustern?
Und wie kann aus dem, was uns bewegt, neue Gestalt entstehen?

 

Ich komme aus der freien Malerei und bin mit meinem ganzen Wesen in Farben, Formen und künstlerischen Prozessen zu Hause. Kunst ist für mich kein Zusatz zum Leben, sondern eine Weise, Wirklichkeit wahrzunehmen. Im künstlerischen Tun kann sichtbar werden, was im Gespräch oft noch keinen Ausdruck findet.

Seit vielen Jahren arbeite ich als anthroposophische Kunsttherapeutin, Dozentin und Ausbilderin in der Erwachsenenbildung. Ich leite die berufsbegleitende Ausbildung für anthroposophische Kunsttherapie an der Kunstakademie Hamburg und begleite Menschen in Seminaren, Einzelprozessen und künstlerisch-sozialen Arbeitsformen.

 

Im Mittelpunkt meiner Arbeit steht die Wahrnehmung.

Ich interessiere mich dafür, was sich zeigt, bevor es vorschnell erklärt wird. Für feine seelische Bewegungen, biografische Signaturen, künstlerische Gesten und die Frage, welche Zukunft in einem Prozess schon angelegt ist.

Als Künstlerin erlebe ich mich besonders im Sozialen: in der schöpferischen Begegnung, im gemeinsamen Fragen, im Gestalten von Räumen, in denen Menschen sich selbst und einander wacher wahrnehmen können.

Mich bewegt der immer wieder neu werdende Mensch.

Nicht als Idee.
Nicht als Konzept.
Sondern konkret: in seiner Biografie, seiner Verletzlichkeit, seiner Würde, seinen Kräften und seinem noch unverwirklichten Zukunftsraum.

Meine Arbeit verbindet künstlerische Praxis, anthroposophische Menschenkunde, phänomenologische Wahrnehmung, Biografiearbeit und Schicksalsfragen. Dabei geht es mir nicht um fertige Deutungen, sondern um Erfahrungsräume, in denen Menschen etwas von sich selbst klarer erkennen und schöpferischer mit ihrem Leben umgehen können.

 

Ich gestalte Seminare, Vorträge, Ausbildungsprozesse, Einzelbegleitungen und sozialkünstlerische Begegnungsformen.

Immer wieder geht es dabei um dieselbe Bewegung:

genauer wahrnehmen
tiefer verstehen
freier gestalten

 

 

 

 

Katja Schultz, geboren 1978 in Neustadt an der Weinstraße, lebt und arbeitet im Ruhrgebiet.

Freie Malerei
Diplom Kunsttherapeutin BVAKT
Anthroposophische Kunsttherapie
Dozentin in der Erwachsenenbildung seit 2007
Seminare und Jahresgruppen zu Biografie, Wahrnehmung und Schicksalsfragen seit 2017
Mitarbeiterin der Anthroposophischen Gesellschaft NRW seit 2021
Leitung der berufsbegleitenden Ausbildung Anthroposophische Kunsttherapie an der Kunstakademie Hamburg seit 2022
Aus- und Weiterbildungen u. a. in Bindungspädagogik, Stressregulation, Resilienz, Karmaarbeit und psychologischer Astrologie